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Chronik des Fotoclub Lichtensteig/Fotoclub Toggenburg 1933-2005 beta

17. März 1933

Gründungs-Versammlung im Restaurant Neuhofbräu. Durch ein Inserat in den hiesigen Zeitungen werden die Photo-Freunde von Lichtensteig zur Gründung eines Clubs eingeladen. Am 17. März 1933 abends um 8 Uhr finden sich im Restaurant Neuhofbräu, Lichtensteig die Herren Hans Keller, Arnold Frey, Willy Sonderegger, Erech Walter, Ernst Kellenberger, Robert Scherer, Alois Breier, Edwin Göhring, Franz Lakner, Rudolf Flöscher, Schirmer, Stivanello zwecks Gründung eines Clubs ein.
Als erster Präsident wird von der Versammlung Hans Keller, der Initiant des Clubs, gewählt. Kassier wird Arnold Frey und Willy Sonderegger übernimmt das Amt des Aktuars. Die Versammlung beschliesst, den Jahresbeitrag auf Fr. 5.-- festzusetzen. Es wird auch beschlossen, dass Nichtteilnahme an Clubanlässen nicht mit einer Busse geahndet wird. Der Präsident fordert die Mitglieder auf, den Bedarf an Photoartikeln beim Clubmitglied Arnold Frey zu decken. Dieser hat ein Depot übernommen, welches Gewähr bietet, dass die Clubmitglieder aktuelle und gute Qualität bekommen. Arnold Frey gibt bekannt, dass er auf alle Artikel 10% Rabatt gewähren wird. Durch gemeinsame Exkursionen, Veranstaltung von Wettbewerben, Kursen im Entwickeln und Kopieren soll versucht werden, das Interesse am Photographieren zu fördern. Mit dem Wunsch auf kameradschaftliches Zusammenarbeiten und noch recht viele Mitglieder zu werben, schliesst der Präsident um 9.45 Uhr die flott verlaufene Gründungs-Versammlung.

3. Mai 1933

Der Präsident erklärt, dass er im Sinn habe, im Herbst eine Ausstellung durchzuführen und hierfür brauche er Bildmaterial. Aus diesem Grund gedenke er unter den Mitgliedern einen Wettbewerb zu veranstalten. In der Folge werden jeden Monat zwei thematische Fotoaufgaben gestellt; die Bilder müssen spätestens an der nächsten Versammlung eingereicht werden.

25. und 26. November 1933

Die Photoausstellung findet im Saal des Restaurant Neuhofbräu statt. Für Schüler wird ein Eintritt von 20 Rp. erhoben. Für die Ausstellungsbilder werden folgende Preise festgelegt: 13x18 cm Fr. 2.--, 18x24 cm Fr. 3.--, 24x30 cm Fr. 5.--, 30x40 cm Fr. 7.-- (siehe Zeitungsnotiz).

3. April 1934

Die Clubmitglieder beschliessen, dem S.A.P.V. beizutreten. Beitrittsbetrag für den Club: Fr. 10.-- und pro Mitglied Fr. 1.50. Diese Beträge werden der Clubklasse entnommen.

1933-1938

Diese Jahre sind geprägt durch eine sehr aktive Clubtätigkeit. Es werden monatlich fotografische Aufgaben verteilt, verwirklicht, begutachtet und z.T. in Form von Wettbewerben durch andere Photoclubs juriert. Immer wieder können auch auswärtige Photographen und Farbfilmkünstler für Vorträge gewonnen werden. Die Photofreunde machen oft gemeinsame Ausflüge, haben über den Verband rege Kontakte zu anderen Clubs und setzen sich mit verschiedenen technischen Problemen auseinander. Jede Monats-Versammlung folgt einer Traktandenliste und wird genau protokolliert. Trotz grossen Anstrengungen seitens des Präsidenten das Clubleben zu intensivieren und sehr interessanten Programmen, findet man in den Protokollen immer wieder Klagen, dass sich die Mitglieder zu wenig engagieren! (Es sind an den einzelnen Clubanlässen jeweils nicht mehr als 5-8 Teilnehmer anwesend!)

19. Oktober 1936

Der Club verfügt nun über eine eigene Dunkelkammer. Wer sie länger als 10 Minuten benützt, muss 20 Rp. bezahlen. Die Dunkelkammer wird zur regen Benützung empfohlen. Auch Ausflüge und gemeinsame fotografische Übungen und kleinere Lehrgänge werden durchgeführt.

20. März 1937

Erste Mutation im Vorstand. Arnold Frey gibt sein Kassieramt ab und für ihn wird Emil Hess gewählt. Auch der Präsident möchte gerne zurücktreten, kann aber nochmals "überredet" werden, weiterzumachen. Doch an der ausserordentlichen HV vom 14. Juni 1937 gibt Hans Keller das Präsidentenamt endgültig ab, und es wird neu von W. Sonderegger übernommen. Als Aktuar wird Alois Breier gewählt. Schon ein paar Monate später braucht der Club wieder einen neuen Aktuar. Gewählt wird A. Hirlemann.

1939-1945

Seit Kriegsausbruch ruht die Clubtätigkeit, da die Mitglieder mehrheitlich im Militärdienst weilen. Aber trotzdem finden sich immer wieder einige Mitglieder zusammen und halten das Photoclubideal mit viel Opferwillen und Hingabe hoch. Auch an den Wettbewerben des Verbandes nehmen immer wieder einige Mitglieder teil und sind dabei manchmal recht erfolgreich.

1945-1971

Die Geschichte des Clubs bleibt für diesen Zeitraum mehr oder weniger im Dunklen, da kaum schriftliche Unterlagen vorliegen. Wahrscheinlich wird die Clubtätigkeit von 2-3 Unentwegten, zu denen ganz sicher Sepp Rütsche gehört hat, weitergeführt. Sepp Rütsche ist auch längere Zeit Präsident des Clubs und sicher das fotografisch aktivste Mitglied.

1972-1976

In diesen Jahren werden einige fotografische Exkursionen unternommen und fröhliche Chlaus- und andere Höcks gefeiert. Immer wieder stellt Sepp Rütsche seine Räumlichkeiten für diese gemütlichen und fröhlichen Anlässe zur Verfügung, wie einige Bilder dokumentieren.

1976

Sepp Rütsche hat endgültig genug vom Präsidentenamt und übergibt es nach 10 Jahren Tätigkeit an Rudolf Frauenknecht. In diesem Jahr findet der erste Schweizerische Photoflohmarkt in Lichtensteig statt.

1981-1982

Einrichten einer permanenten Bilder-Galerie in unserem Clublokal im Saal des Café Huber. Das Galerie-Team besorgt die Auswahl der eingereichten Bilder und organisiert das regelmässige Auswechseln der Bilder. Im Oktober 81 fahren einige Mitglieder gemeinsam ins Maggiatal im Tessin. Die monatlichen Clubabende verlaufen im gewohnten Rahmen.

1983

50 Jahre Photoclub Lichtensteig: Jubiläumsausstellung in den Räumen der Klubschule Lichtensteig. Auch Nicht-Mitglieder können daran teilnehmen. Das Publikum wählt die schönsten Bilder aus.

1986-1989

Präsidentenwechsel von Rudolf Frauenknecht, der dieses Amt seit 1976 innehatte, zu Erwin Braun, Mitglied seit 1980. Gemeinsam erarbeiten die Mitglieder eine Dia-Show über das Neckertal. Durch einige Pressetexte können aktive Hobbyfotografen gewonnen werden, die sich mit viel Einsatz am Necker-Projekt beteiligen. Die Premiere der Necker-Show findet am 24. April 1989 im Restaurant Braustube statt. Auf die clubinternen Wettbewerbe wird während dieser Zeit weit gehend verzichtet und zwar zu Gunsten des Necker-Projektes. Auch das mangelnde Interesse der Mitglieder ist ein Grund, weshalb vorläufig keine Wettbewerbe mehr durchgeführt werden.

1989-1991

Zu den verschiedenen Anlässen finden sich jeweils 5-12 Mitglieder ein. Die Jahresprogramme sind abwechslungsreich, doch die Zahl der an Wettbewerben und anderen Gemeinschaftsarbeiten Teilnehmenden ist eher bescheiden.

1992

Damit sich die Mitglieder in ihrem fotografischen Schaffen besser kennen und verstehen lernen, wird sich an jedem Clubabend ein Mitglied in 20 Minuten mit 20 Bildern präsentieren. Einige Mitglieder zeigen Dias und auch praktisch wird gearbeitet auf Ausflügen nach Rapperswil (Nachtaufnahmen) und auf die Hochalp. Das jährliche Grossereignis "Schweizerischer Fotoflohmarkt Lichtensteig" ist mit viel Arbeit verbunden, aber die Mitglieder und andere Helfer sind mit grossem Einsatz dabei.

1993

60 Jahre Fotoclub Lichtensteig. Die Clubanlässe sind geprägt durch die Arbeiten für die grosse Ausstellung.


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